Eréndira[FR/MX/DE 1983, Ruy Guerra]
[› Buch S. 246]
Ulysses will seine Geliebte Eréndira von ihrem Leid befreien. Er versucht die Grossmutter, die Eréndira wie eine Sklavin hält, umzubringen. Ein schwieriges Unterfangen: Zuerst sprengt er die Furie samt Klavier in die Luft, diese verzieht aber keine Miene. Erst als Ulysses zum Messer greift und die Grossmutter aufschlitzt, spritzt ihr grünes Blut und schliesslich erliegt sie dem Tod. Die magisch realistischen Elemente sind unprätentiös in das Geschehen eingeflochten und erregen kaum Aufsehen. Ulysses wundert sich nicht über das grüne Blut seines Opfers und Eréndira schaut gefasst zu, als nach dem Tod der Grossmutter, sich die Lebenslinien in ihre Hände eingravieren.







